Die Leistelle befindet sich im Staffelgeschoss.

Eine hochmoderne Einrichtung für unter 5 Millionen Euro:
Der Kostenrahmen wird eingehalten

Der erste Spatenstich für die neue Leitstelle wurde gemeinsam mit dem ersten Spatenstich zum Bau der neuen Feuerwache der Stadt Hameln am 16. Dezember 2005 vollzogen.

Obwohl zum damaligen Zeitpunkt die Entscheidung zur Verlagerung der Leitstelle noch nicht abschließend gefallen war, wurde mit der neuen Feuerwache zukunftsorientiert auch das Fundament zum Bau der Leitstelle in einer weiteren Etage des Gebäudes, dem sogenannten Staffelgeschoss, geschaffen.

Grundstück war im Besitz der Stadtwerke

Zur Realisierung dieses Projektes sind die Stadt Hameln und der Landkreis Hameln-Pyrmont, entsprechend der baulichen Anteile an dem Objekt, Erbbauberechtigte an dem Grundstück Rutenstraße 7, das im Eigentum der Stadtwerke Hameln steht, geworden. Startschuss für den eigentlichen Baubeginn der Leitstelle war der Beschluss des Kreistages des Landkreises Hameln-Pyrmont am 18. Juli 2006 zur Verlagerung der Leitstelle in die Ruthenstraße.

 

Ein Umkleidebereich.

Der Beschluss des Kreistages räumte ausdrücklich die Option ein, die Landkreise der Weserschiene (Holzminden, Schaumburg, Nienburg) sowie die Polizei als Kooperationspartner zu gewinnen. Hierauf wurden die Planungen und der Baufortschritt abgestellt. Errichtet wurde die Leitstelle in einer Stahlbau- Skelettbauweise mit Stahlbau- Fertigteilen und einem Wärmedämmverbundsystem.

Richtfest wurde am 1. September 2006 gefeiert

Richtfest wurde am 1. September 2006 gefeiert. Im Dezember 2006 konnte schließlich "Dach dicht" vermeldet werden. Die Außenfassaden wurden mit dem Einbau des Wärmedämmverbundsystems im Februar 2007 abschließend gefertigt. Zeitgleich wurde bereits der Innenausbau der Leitstelle vorangetrieben. Mitte Dezember 2007 wurde der Innenausbau fertig gestellt, so dass im Januar 2008 mit der Installation der Technik begonnen werden konnte.

Zum Innenausbau sind der aufgeständerte Fußboden sowie die innovative Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik besonders erwähnenswert. Pünktlich zum 31. März 2008 konnten alle Arbeiten zum Abschluss gebracht werden, sodass die KRL Weserbergland zum 1. April 2008 vertragsgemäß ihren Betrieb aufnehmen konnte.

Für diesen zeitgerechten Abschluss der Arbeiten sorgten auch die regelmäßigen Baubesprechungen mit den an der Baumaßnahme Beteiligten. Das Projekt Kooperative Regionalleitstelle konnte durch eine enge, stringente Zusammenarbeit der verschiedenen Gewerke zeitgerecht verwirklicht werden.

 

Der Treppenaufgang.

Von der konstituierenden Sitzung am 2. August 2006 bis zur Inbetriebnahme am 1. April 2008 wurden insgesamt 35 Baubesprechungen mit allen Partnern und Fachingenieuren durchgeführt. Dazu fanden unzählige Gesprächsrunden und Abstimmungsgespräche in unterschiedlicher Besetzung statt.

So konnten frühzeitig sachgerechte Wünsche und Forderungen aller Partner diskutiert werden und in den Baufortschritt der Leitstelle einfließen. Der Bauprozess war aufgrund der vielen Unwägbarkeiten und verschiedenartigenProblemstellungen geprägt von einer ständigen Dynamik. Trotz diverser Änderungen und Neuerungen im Laufe des Baufortschritts konnte gleichwohl der vom Kreistag des Landkreises Hameln-Pyrmont festgelegte Gesamtkostenrahmen von 4.900.000,00 Euro eingehalten werden.

 

Ein Besprechungsraum.

In den neu geschaffenen Räumen sind untergebracht:

- Betriebsraum fürFeuerwehr, Rettungsdienst und Polizei

- Technikräume

- Sanitär- und Umkleideräume

- Sozialräume

- Besprechungsräume

- Büros

- Fernmeldezentrale des Katastrophenschutzstabes

 
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