Grußwort Hans Wargel,
Polizeipräsident

Mit der Kooperativen Regionalleitstelle (KRL) Weserbergland nimmt in Niedersachsen die erste Einrichtung dieser Art ihren Betrieb auf.

Auf polizeilicher Seite wird damit im Weserraum landesweit der erste Schritt in Richtung des vom Innenminister entworfenen Zukunftskonzepts vollzogen. Die Leitstelle der Polizeiinspektion (Pl) Hameln-Pyrmont/Holzminden kooperiert mit denen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden sowie der Stadt Hameln in einem gemeinsamen Betriebsraum.

Mit der Einführung des Digitalfunks wird der Zu-ständigkeitsbereich auf polizeilicher Seite um das Gebiet der Pl Nien-burg/Schaumburg erweitert. Dann wird die KRL Weserbergland eine von zwei Kooperativen Leitstellen der Polizeidirektion Göttingen sein. Mit der KRL in Hameln wird die Polizei dann etwa 526.000 Bürgerin der Weserregion betreuen. Aus der Hauptleitstelle in Göttingen werden die Einsätze in den Polizeiinspektionen Göttingen, Northeim/Osterode und Hildesheim mit insgesamt rund 778.000 Einwohnern geleitet.

Die Planungen für den kooperativen Ausbau der Göttinger Leitstelle bei der Berufsfeuerwehr Göttingen haben bereits begonnen.

Mit der noch in diesem Jahr erwarteten Entscheidung für ein einheitliches Einsatzleitrechnersystem, das den Bedürfnissen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst entspricht, wird ein weiterer zukunftsweisender Meilenstein für ein noch effektiveres und schnelleres Zusammenwirken dieser Sicherheitsdienstleister erreicht sein.

Die funktional eingerichtete und technisch modern ausgestattete KRL Weserbergland ist beispielgebend für weitere Einrichtungen dieser Art.

Die KRL führt zu Verbesserungen beim Personal- und Mitteleinsatz, in der Ablauforganisation und vor allem bei der Einsatzbewältigung. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst leisten bereits Hervorragendes für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Weserbergland. Mit dieser neuen Form der Zusammenarbeit können wir jetzt zusammen noch besser werden als jeder für sich schon war.

Göttingen,den 29. August 2008

Hans Wargel